Auf spurensuche im schwäbischen Bermudadreieck!

Am Samstagmorgen 31.03.2018 um 06:00 trafen sich 20 Wanderer an der Alten Turnhalle in Gruibingen zur ersten Weitwanderung des SAV 2018. Trotz regenreichen Aussichten für den Tag wagten sich 20 Wanderfreunde an die Weitwanderung heran! Nach der Begrüßung und der Erklärung wie sich der Titel „Auf spurensuche im schwäbischen Bermudadreick“ zusammensetzt! Konnte um 06:10 losgewandert werden! Über die Buchsteige wurde das Sühnekreuz (Gruibngen) erreicht. Dieses Kreuz ist aus Kalktuffstein gearbeitet, und unter dem Namen Schützenstein bekannt. Der Sage nach sollen sich hier zwei Feldschützen, der Gruibinger u. der Mühlhauser, im Streite um die Flurgrenzen gegenseitig umgebracht haben. Am Naturschutzgebiet Sterneck mit Blick zu den Tunnelröhren vom Neubau der A8 vorbei wurde bald darauf die Kreuzkapelle Wiesenteig erreicht. Auf dem Naturlehrpfad vorbei am Katzenfelsen wurde nun ins Filstal abgestiegen. Über den Hohlweg Autal erreichte man die Burg Reußenstein gegen 08:15. Der besagte Regen blieb bisher aus, es war jedoch noch kalt und windig.
Am Reußenstein, wird Burgromantik geweckt! (Juwel der Schwäbischen Alb). Die Stätte einer tausendjährigen, Vergangenheit lässt allen Gedanken freien Lauf.
Wer hat die Burg Reußenstein erbaut?
Woher kommt der Name Reußenstein?
Welches waren die urkundlich bezeugten Besitzer der Burg?
Diese und weiter Fragen konnten hier nicht gelöst werden, denn die Geschichte hat hierzu auch keine eindeutigen Antworten.
Vorbei am Bahnhöfe wurde kurz darauf der Heimenstein mit der Höhle passiert. An der Hindenburg Hütte wurde die erste Rast eingelegt. Am Randecker Maar, einem ehemaligen Vulkansee wurde auch auf den Salzmannstein aufmerksam gemacht! Valentin Salzmann war ein Mitgründer des schwäbischen Albvereins. Hier hat sich der Himmel gelichtet, die Sonne kam heraus und begleitet uns für den Rest des Tages. Am Auchtert war nun mit 814m der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Am Mörikeflsen wurde ein Gedicht passend zur Jahreszeit Vorgetragen!

Er ist’s
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s
Dich hab ich vernommen!

Durch das Zipfelbachtal, am westlichen Ortsrand von Hepsisau vorbei erreichte man der Fuß der Limburg! Dieser Anstieg wird oft unterschätzt! 1,2Km bei 150Hm dennoch haben alle Teilnehmer den Anstieg noch besten geschafft. Bei genauerem hinsehen erkennt man das hier einst eine Burg gestanden hat. Die Aussicht ist super, ein großer Teil der bereits zurückgelegten Strecke war deutlich zu erkennen, und der weitere Verlauf der Wanderung wurde auch genauestens erklärt. Alle Teilnehmer sind durch die Besteigung der Limburg nebenbei noch auf dem „höchsten Weinberg Baden Württembergs“ gestanden. Der Abstieg vom der Limburg erforderte Aufmerksamkeit, weil die kleine Pfade steil waren. Eine weitere Rast wurde am Winterhaldenweg auf halber Höhe Richtung Häringen eingelegt (Waldrand). Jetzt führt der Weg über die Häringersteige am Gruibinger Wiesle und den Jahrhundertsteinen vorbei zum Boßlergipfel (799,3m). Am Boßler wurde nun der Bergiff „schwäbisches Bermudadreieck“ gelöst! Ca.19 Menschen mussten bisher am Boßler durch Flugunglücke ihr Leben lassen, daher auch der Name schwäbisches Bermudadreieck“. Das naheliegende Boßlerhaus wurde kurzum zu einer kleinen Kaffeepause genutzt. Über einen Waldpfad wurde zum naheliegenden Parkplatz an der A8 abgestiegen, noch ein Anstieg ist zu bewältigen! Die Autobahn wurde auf dem Wanderweg neben der K1429 überquert, und zum Kornberg (779m) aufgestiegen. Noch 4km Abstieg und der Ausgangspunkt ist erreicht. Alle Teilnehmer haben von mir höchste Anerkennung, dass sie sich bei diesen Wetteraussichten auf den Weg getraut haben, solch eine Strecke 43,8Km 1940Hm zu machen.

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